Ausrüstung für die Tour


Das Bike

Voraussetzung für eine erfolgreiche Alpenüberquerung ist ein technisch einwandfreies und zuverlässiges Bike! Wer sich vorher ein neues Mountainbike kauft, sollte es auf jeden Fall vor der Tour ausreichend einfahren, sich mit der Technik vertraut machen, und eventuell Speichen und Schaltung nachjustiert haben. Kenne die Technik! Du musst wissen, welches Werkzeug Du brauchst, um Dein Bike komplett zu zerlegen. Ein Federgabel ist absolut empfehlenswert. Auch Stollenreifen mit ausreichend Profil können auf vielen Steigungen sehr hilfreich sein. Das Bike sollte auf jeden Fall gepflegt und in einem guten Zustand sein.
Überflüssige Ausrüstung am Bike wie Reflektoren, Gepäckträger, Schutzbleche, Ständer sind nicht nur potentielle Problemzonen, sondern auch überflüssiges Gewicht. Vor dem Alpencross sollten solche Teile abmontiert werden.


Beliebtes Ziel von Lästereien und Sabotageaktionen:
 Der Ständer von Claudi

Gepäck

Auf der geplanten Tour (und es ist noch nicht mal eine der härtesten Touren über die Alpen) sind besonders die Abfahrten fahrtechnisch teilweise sehr anspruchsvoll und erfordern höchste Konzentration. Dafür ist eine maximale Beweglichkeit auf dem Bike wichtig. Das Gewicht des Rucksacks spielt dabei eine sehr große Rolle. Mehr als 10 kg Gepäck lassen eine schwere Abfahrt größtenteils zur Schiebestrecke werden. Ein Gewicht zwischen 6 - 8 kg ist in Ordnung. Hier gilt eine einfache Regel: Je mehr Gewicht man auf dem Rücken herumschleppen muss, desto geringer ist der Fahrspaß und desto mehr muss man schieben. Unnötiger Ballast sollte auf jeden Fall vermieden werden. Das Gepäck sollte auf einem Rucksack am Rücken und nicht in Packtaschen transportiert werden, um die für die schwierigeren Strecken notwendige Beweglichkeit des Rades nicht zu behindern.

Als Anhaltspunkt für das Gepäck hier ein paar Vorschläge:

Individuelles Gepäck:

Rucksack
Helm
kurze Radlerhose
lange Radlerhose
Kurzarm-Radlertrikot
Langarm-Radlertrikot
Funktionsunterhemd
2 Paar Socken
1 Unterhose
Regenjacke (wasserdicht, atmungsaktiv)
Regenschutzhose
Turnschuhe/Radschuhe
T-Shirt
Radhandschuhe
Handschuhe (Kälteschutz)
Stirnband
Waschzeug, Körperpflege
Oropax gegen Schnarcher (alternativ: Großer Knüppel. Har har!)
kleines Handtuch
Mineraltabletten
Trinkflaschen
Sonnenbrille mit UV-Schutz
Sonnencréme
Hüttenschlafsack oder leichte Leinendecke
Taschenmesser
Radcomputer
Gefrierbeutel (Regenschutz für Ausrüstungsteile)
Ersatzschlauch
Paar Ersatz-Bremsgummis
Regenschutzhülle für Rucksack
Badehose/-anzug (für den Gardasee)
Rücklicht oder Reflektor
Personalausweis
Alpenvereinsausweis
EC-Karte
Bargeld

Team-Gepäck:

Flickzeug
Werkzeug (Gabel-, Imbusschlüssel, Kettennieter, Speichenschlüssel, etc.)
Taschenmesser
4 Ersatzspeichen
Ersatzschaltzug und -bremszug
Kompass
Karten
Luftpumpe + Autoventil-Adapter
Verbandsmaterial
Biker-Apotheke
Fotoapparat
Handy
Taschenlampe
Langes Fahrradschloss (eines pro 2-3 Personen)

"Nicht zur Benutzung auf öffentlichen Verkehrsflächen zugelassen"
Sinnloser, aber lustiger Aufkleber auf einem neuen Bike.

Biker-Apotheke:

Aspirin
Die Acetylsalicylsäure hilft nicht nur gegen Schädelbrummen nach einer durchzechten Nacht, sondern auch bei Kopfschmerzen wegen Überanstrengung und Wetterumschwung. Der Weidenrindenextrakt wirkt blutverdünnend und fördert somit bei stumpfen Verletzungen den Abtransport von abgestorbenen Zellen. Aspirin kann auch auf den Magen schlagen, wenn man empfindlich ist, zuviel davon schluckt oder es zu oft anwendet.

Sprühpflaster
Gibt's zum Beispiel von Hansaplast. Das Zeug ist extrem praktisch bei kleineren Schürfwunden und Verletzungen. Es ist leicht anzuwenden: Einfach die Wunde mit Wasser auswaschen und draufsprühen. Es desinfiziert und schützt die Wunde dauerhaft wie eine zweite Haut. Für tiefe Fleischwunden weniger geeignet, da sollte man dann lieber einen Verband nehmen.

Verbandszeug
Für tiefe Schnittverletzungen und Fleischwunden sollte man Mullbinde, Antisektikum und sterile Wundpflaster oder einen sterilen Verband bereit halten.

Ascorbinsäure
Auch genannt Vitamin C. Stärkt die Abwehrkräfte und fördert die Aufnahme von Eisen. Eine erstaunlich wirkungsvolle Möglichkeit, mit natürlichen Mitteln Halsschmerzen, Erkältungen oder eine aufkommende Grippe zu behandeln. Kann auch vorbeugend eingenommen werden. Ist völlig harmlos; wenn man das sauere Pulver in rauhen Mengen schluckt, kriegt man höchstens etwas Durchfall. Wichtig ist eine regelmäßige Anwendung in kleinen Dosen, da die Wirkungsdauer bei 1-2 Stunden liegt und danach stark abflacht.

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