Chilis (lat. Capsicum) - Verbrennungen aus eigenem Anbau
Chilis sind das Salz in der Suppe, das Tüpfelchen auf dem "i" jeder herzhaften Mahlzeit. Auf Seite finden Capsaicin-Süchtige jede Menge Informationen für erfolgreichen Anbau und Verarbeitung der scharfen Schoten.
Wichtige Tipps für den Chili-Farmer:
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Fotos von verschiedenen Chili-Sorten:
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Interessante Informationen zum Thema Chilis
Chili gegen Bakterien
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Chilis eine Substanz enthalten, die zur Familie der Saponine gehört und antibakterielle und antioxidative Wirkung hat. Deshalb wird Chili auch gerne als Beigabe zu Gerichten in Ländern mit (sub-)tropischem Klima verwendet. Die Haltbarkeit roher Burger-Buletten lässt sich durch Beigabe scharfer Chilis erheblich verbessern. In einer Versuchsreihe wurden Burgerfleisch-Portionen jeweils mit Tomatenextrakt, mildem Paprikapulver oder scharfem Cayenne-Pulver versetzt. Es zeigte sich, dass bei den Proben mit dem scharfen Chili-Pulver die Haltbarkeit von 4 auf 16 Tage verlängert werden konnte.
Inhaltsstoff Capsaicin zersetzt Fettzellen
Ein Forscherduo aus Taiwan hat möglicherweise eine scharfe Waffe gegen Übergewicht entdeckt: Der Chili-Inhaltsstoff Capsaicin bringt zumindest im Labor Fettzellen dazu, sich zu zersetzen. Durch Capsaicin können sie davon abgehalten werden, sich aus den noch schlanken Vorläuferzellen in die prall gefüllten Fettspeicher umzuwandeln, die den größten Teil des Fettgewebes ausmachen. Um den Effekt zu erzielen, seien nur geringfügig höhere Capsaicin-Konzentrationen nötig gewesen als die, die nach dem Verzehr thailändischer oder indischer Gerichte im Magensaft vorherrschen, erklären die Wissenschaftler.
Chilis wirken Blutdrucksenkend
Auffällig wurde in China, dass in bestimmten Regionen, in denen die Bevölkerung traditionell viel Chili verzehrt, nur etwa 10 bis 14 Prozent der Menschen unter Bluthochdruck leiden, während es bei Menschen, die sich nicht scharf ernähren, durchschnittliche 20 Prozent sind. Chinesische Forscher haben durch Laborversuche an Ratten nachgewiesen, dass der Verzehr von scharfen Chilis im Körper Stickstoffmonoxid ausgeschüttet wird, was eine entspannende Wirkunf auf die Blutgefäße hat. Dies wiederrum wirkt Blutdrucksenkend.
Capsaicin tötet Prostatakrebszellen im Labor
Amerikanische Mediziner haben eine scharfe Waffe gegen Prostatakrebs entdeckt: Eine Substanz namens Capsaicin, die unter anderem Chilischoten ihre Schärfe verleiht, treibt Prostatakrebszellen in den Selbstmord. In ersten Tests mit Mäusen hat sich der Wirkstoff bereits bewährt. Bei Tieren, die mit dem scharfen Stoff gefüttert wurden, starben etwa achtzig Prozent der entarteten Zellen in der Prostata ab. Außerdem blieben die Tumoren deutlich kleiner und wuchsen sehr viel langsamer als die bei unbehandelten Mäusen, so die Forscher.
Chillis helfen bei Diabetes
Der Stoff, der Chillischoten scharf macht, senkt laut Wissenschaftlern aus Jamaika den Blutzuckerspiegel. Das Team um Dalip Ragoobirsingh von der University of the West Indies in Kingston untersuchten die Wirkungen von Capsaicin auf den Blutzucker- und Insulinspiegel bei Hunden. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der August-Ausgabe der Fachzeitschrift Phytotherapy Research. Die Wissenschaftler glauben, dass die Substanz eines Tages benutzt werden kann, um Diabetes zu behandeln.


