Chilis (lat. Capsicum) - Verbrennungen aus eigenem Anbau
Das Zeug wächst in der warmen Jahreszeit bei mir auf dem Balkon. Die
Ernteerträge unterschiedlicher Sorten (siehe unten) werden entweder
heimtückisch an ahnungslose Verwandte verteilt, oder direkt auf diversen
Grillabenden verköstigt. Hier treffen sich im Sommer Chiliheads,
Capsaicin-Süchtige und andere scharfe Leute, die eines gemeinsam haben:
Abgestumpfte Geschmacksnerven und eine hohe Leidensbereitschaft. Den
Nachbarn sind die Auswirkungen diverser Chili-Exzesse ebenfalls bekannt:
Lautes Keuchen, Japsen nach Luft, unkontrollierter Schluckauf, extreme
Schweißausbrüche, und der verzweifelte Schrei nach mehr Bier.
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Tipps vom Chili-Farmer zur Zucht:
- Chiliaufzucht und Pflege
- Ernte
- Schädlinge
- Überwinterung
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Zum Thema "Schärfe":
- Die offizielle Schärfeskala von Scoville
- Die inoffizielle Schulze-Skala
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Fotos von verschiedenen Sorten:
- Kirschpaprika
- Habanero
- Piri Piri
- Peruvian Purple etc.
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Tipps zur Verarbeitung der Chiliernte:
- Allgemeine Verarbeitungstipps
- Erprobte Rezepte
- Haltbarmachung
- Aufkleber für Chilisaucen
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Chili gegen Bakterien
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Chilis eine Substanz enthalten, die zur Familie der Saponine gehört und antibakterielle und antioxidative Wirkung hat. Die Haltbarkeit roher Burger-Buletten aus Rinderhack lässt sich durch Beigabe scharfen Chilipulvers erheblich verbessern. In einer Versuchsreihe wurden Burgerfleisch-Portionen jeweils mit Tomatenextrakt, mildem Paprikapulver oder scharfem Cayenne-Pulver versetzt. Beobachtet wurden Keimzahl, Farbveränderungen und der Geruch der Proben. Es zeigte sich, dass bei den Proben mit dem scharfe Cayenne-Pulver die Haltbarkeit von 4 auf 16 Tage verlängert werden konnte.
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Inhaltsstoff Capsaicin zersetzt Fettzellen
Ein Forscherduo aus Taiwan hat möglicherweise eine scharfe Waffe gegen Übergewicht entdeckt: Der Chili-Scharfmacher Capsaicin bringt zumindest im Labor Fettzellen dazu, Selbstmord zu begehen. Auf diese Weise können sie davon abgehalten werden, sich aus den noch schlanken Vorläuferzellen in die prall gefüllten Fettspeicher umzuwandeln, die den größten Teil des Fettgewebes ausmachen. Um den Effekt zu erzielen, seien nur geringfügig höhere Capsaicin-Konzentrationen nötig gewesen als die, die nach dem Verzehr thailändischer oder indischer Gerichte im Magensaft vorherrschen, erklären die Wissenschaftler.
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Capsaicin tötet Prostatakrebszellen im Labor
Amerikanische Mediziner haben eine scharfe Waffe gegen Prostatakrebs entdeckt: Eine Substanz namens Capsaicin, die unter anderem Chilischoten ihre Schärfe verleiht, treibt Prostatakrebszellen in den Selbstmord. In ersten Tests mit Mäusen hat sich der Wirkstoff bereits bewährt. Bei Tieren, die mit dem scharfen Stoff gefüttert wurden, starben etwa achtzig Prozent der entarteten Zellen in der Prostata ab. Außerdem blieben die Tumoren deutlich kleiner und wuchsen sehr viel langsamer als die bei unbehandelten Mäusen, so die Forscher.
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Chillis helfen bei Diabetes
Der Stoff, der Chillischoten scharf macht, senkt laut Wissenschaftlern aus Jamaika den Blutzuckerspiegel. Das Team um Dalip Ragoobirsingh von der University of the West Indies in Kingston untersuchten die Wirkungen von Capsaicin auf den Blutzucker- und Insulinspiegel bei Hunden. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der August-Ausgabe der Fachzeitschrift Phytotherapy Research. Die Wissenschaftler glauben, dass die Substanz eines Tages benutzt werden kann, um Diabetes zu behandeln.
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